Artikel - Evang.-Ref. Kirchgemeinde Jenaz/Buchen
Willkommä bin ünsch!
Herzlich willkommen auf unserer Homepage! Auf diesen Seiten können Sie sich über unsere Kirchgemeinde und die Angebote informieren.
Es läuft einiges bei uns, im Kleinen und im Grossen, aber gerne auch mit Ihnen!
Seien Sie herzlich willkommen in unserer Kirchgemeinde zu Gemeinschaft und Begegnung - Gerne lernen wir Sie kennen!
Das offene Pfarrhaus: Kirche schafft Begegnungsräume
Haben Sie die Baustelle auch bereits bemerkt...? Es entsteht ein barrierefreier Hengert-Ort für Begegnung von Jung und Alt.
Erste Umsetzungsphase ist fast geschafft und ein grosser Sitzplatz von 5x5m ist entstanden unter fachkundiger Arbeit und Anleitung von Walter Steiner und Andres Eggimann. Auch haben Jugendliche einige Einsätze geleistet.
Mit Pergola kann der Platz dann genutzt werden mit Fest-Tischen bis zu 24 Personen oder für Jugendliche zum PingPong-Spielen. Pfr. Andy Jecklin freut sich über diesen neuen Begegnungsraum und hält Sie gerne auf dem Laufenden - Oder kommen Sie einfach mal vorbei zum Gwundern!
Brüel-Fescht 2026
Wir freuen uns, dass das Dorffest auf dem Brüel aus dem Jahr 2024 in diesem Jahr nochmals stattfinden wird. Auch wir als Kirchgemeinde sind wieder mit dabei, helfen und feiern mit!
Seien auch Sie dabei am SAMSTAG, 29. August
Gerne auch ganz herzlich zum ökumenischen Festgottesdienst am SONNTAG danach, 30. August. Wir suchen noch Mithelfende für diese sep. Veranstaltung auf der Brüel-Wiese, damit wir dies auch realisieren können. Denn: Das OK Brüel-Fescht 2026 stellt uns die Nutzung der Infrastruktur zur Verfügung. Warum also nicht die Festlaune auf dem Brüel in ein gemeinsames Feiern am Sonntag weitertragen?!
Weitere Infos: www.brüel-fescht.ch
Eine Kirche, die bewegt
Zeitungsartikel zum Sonntagsgedanken in P&H am 13. Juni 2026, Pfr. Andy Jecklin
Die Kirche im Prättigau befindet sich im Wandel. Sinkende Mitgliederzahlen, Pfarrvakanzen, veränderte Lebensgewohnheiten und neue Erwartungen an Gemeinschaft stellen die Kirchgemeinden nicht nur in unserem hübschen Tal vor grosse Herausforderungen. Ja, es ist eine Tatsache seit Jahr(zehnt)en, worauf es zu reagieren gilt: Bedürfnisse nach Gemeinschaft und kirchliches Leben haben sich verändert. Viele Menschen suchen heute weniger traditionelle Angebote, sondern Orte echter Begegnung, Sinnsuche und Mitgestaltung. In solchen Gefässen ist die Kirche vorne dabei und ein gutes Gegenüber in unserer Gesellschaft. Aber gleichzeitig wird das Fehlen von kirchlich ausgebildeten Mitarbeitenden und der Pfarr-Mangel im Tal immer spürbarer.
Doch gerade in dieser Situation entsteht auch Raum für Neues. Ein hoffnungsvolles Zeichen dafür ist das regionale Projekt «Midänand», welches in diesem Jahr gestartet ist und dazu einlädt, die Kirche im Tal zu bewegen.
Kirche als gemeinsamer Weg
Der Name ist Programm: «Midänand» steht für Begegnung, Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung. Das Projekt will Menschen aus den verschiedenen Kirchgemeinden zusammenbringen und neue Formen kirchlichen Lebens andenken und erproben. Nicht einzelne Gemeinden sollen nebeneinander arbeiten, sondern gemeinsam im Tal überlegen, wie Kirche heute relevant, glaubwürdig und nahe bei den Menschen sein kann.
Kirche hat viele Gesichter
Das Projekt «Midänand» greift deshalb einen wichtigen Gedanken auf: Kirche lebt eben nicht nur durch Pfarrerinnen und Pfarrer. Kirche soll mehr Gesichter erhalten als nur das der kirchlichen Trägerinnen und Träger. Es sind letztlich die Menschen in unseren Dörfern, die ihren Glauben und ihre Hoffnung miteinander teilen und so der Kirche ein Gesicht geben. Damit rückt das gut reformatorische und sogenannte allgemeine Priestertum stärker in den Mittelpunkt – die Überzeugung, dass jeder Mensch Verantwortung für das kirchliche Leben übernehmen kann und mittelfristig auch muss. Freiwillige Teams, engagierte Familien, Jugendliche, Musikerinnen oder Menschen mit ihren diversen Begabungen sollen ermutigt werden, sich einzubringen. So könnte Kirche vielfältiger und lebendiger werden und weiterhin ein wichtiger tragender Teil unserer Gesellschaft.
Das Projekt «Midänand» versteht sich deshalb nicht als kurzfristige Kampagne, sondern als Einladung, die Kirche im Prättigau neu zu denken. Dabei geht es nicht darum, einfach Bewährtes leichtfertig aufzugeben. Vielmehr soll gefragt werden: Was trägt auch in Zukunft? Wo müssen Strukturen angepasst werden? Und wie kann Kirche wieder näher bei den Menschen sein?
Mutig denken – tief glauben – weit handeln
Diese drei Leitgedanken haben mich im vergangenen Jahr persönlich sehr geprägt und beschäftigen mich schon länger in meiner pfarramtlichen Arbeit wie ein Leitmotiv für die Kirche: Mutig denken – tief glauben – weit handeln. In diesem Projekt «Midänand» unserer Kirchenregion, welche auch Gehör und Unterstützung bei der Kantonalkirche GR findet, erkenne ich einen bedeutenden Schritt in die richtige Richtung. Dabei geht es nicht darum, Traditionen krampfhaft einfach zu ihrem Selbstzweck zu erhalten und zu bewahren. Vielmehr stellt sich die Frage: Welche Formen helfen heute, Menschen zu begegnen und für den Glauben zu begeistern und Hoffnung zu teilen?
Vielleicht müssen dazu im Prättigau auch Schwerpunkte, Strukturen oder Angebote neu diskutiert werden. Nicht jede Ortskirche muss alles gleichzeitig anbieten, sondern könnte ihre besonderen Stärken entfalten und auch engere Kooperationen zwischen den Kirchgemeinden würden Ressourcen freisetzen. Zusammenschlüsse zu regionalen Verbünden könnten helfen, Kräfte zu bündeln und kirchliches Leben langfristig im Tal zu sichern u.v.a. lebendig zu halten.
Kirche als relevantes Gegenüber
Kirche soll sich als relevantes Gegenüber gesellschaftlicher Fragen und Nöte zeigen, so meine Überzeugung. Menschen erwarten heute nicht nur Gottesdienste, sondern auch Erfahrungsraum im ganz normalen Alltag. Wo Einsamkeit, Unsicherheit oder soziale Spannungen wachsen, kann Kirche ein wichtiger Ort der Hoffnung und des Zusammenhalts sein und unsere Gemeinschaft stützen und bereichern.
Gerade im Prättigau mit seinen Dörfern und engen sozialen Beziehungen bietet sich dafür grosses Potenzial. Begegnung geschieht oft dort, wo Menschen einander kennen, zuhören und gemeinsam auf Augenhöhe handeln. Kirche sollte aus meiner Sicht solche Räume fördern – niederschwellig, offen und generationenübergreifend.
Ein Prozess, der alle betrifft
Die Verantwortlichen vom Projekt «Midänand» betonen, dass es sich nicht um ein fertiges Konzept handelt, sondern um einen gemeinsamen Lernprozess. Externe Begleitung, Umfragen, Informationsveranstaltungen und Gespräche mit den Kirchgemeinden sollen helfen, möglichst viele Stimmen einzubeziehen. Denn die Zukunft der Kirche im Tal kann nur gemeinsam gestaltet werden.
Auch wenn es um unbequeme Fragen geht: Welche Angebote brauchen die Menschen wirklich? Welche Strukturen tragen noch? Wo müssen Ressourcen neu verteilt werden? Und wie kann kirchliches Leben trotz knapper werdender Mittel ansteckend und lebendig bleiben?
Kirche, die bewegt
Ob «Midänand» tatsächlich neue Aufbrüche ermöglicht, wird die Zukunft zeigen. Aber die Kirche bewegt nur etwas, wenn sie sich selbst bewegt. Mit dem Projekt «Midänand» hat die Diskussion über die Zukunft der Kirche im Prättigau begonnen: Offen, kritisch und zugleich hoffnungsvoll. Denn Veränderung muss nicht Verlust bedeuten. Sie kann auch die Chance sein, neu zu entdecken, was Kirche im Kern ausmacht: Menschen, die miteinander unterwegs sind, mit Lebensfreude und Hoffnung im Herzen. Dazu lass ich mich gerne bewegen.
Konfirmationen 2026
Freuen Sie sich mit uns zusammen an unseren Jugendlichen!
In der Konfirmationsfeier haben wir sie unter den Segen Gottes gestellt. Soviel durfte wachsen und reifen - Mögen sie ihre Wurzeln tief in Gottes Liebe graben und beflügelt ihr Leben gestalten!
Lesen Sie mehr über den Konf-Gottesdienst unter: Die Konfirmation
Make MANGO - Not war!
Nebst diesem Video auf Socialmedia -> einen inhaltlicher Bericht finden Sie auch unter "die Konfirmation" zum Nachlesen, was Pfr. Jecklin unseren Jugendlichen gewünscht hat.
Kellergespräche im Pfarrhaus
In einer oberflächlichen Welt ist es gut, hie und da in die Tiefe unseres Lebens und des Glaubens einzutauchen, um Halt und Orientierung zu finden, umgeben von tragender Gemeinschaft.
Herzliche Einladung an unsere Kellergespräche, jeden Donnerstagvormittag, von 09.00-10.30h (nach Voranmeldung bis Mittwoch-Vormittag). In diesem seelsorgerlichen Rahmen wollen wir Ermutigung aus der Tiefe und dem Glauben finden.
Kellergesprächsabend am 20. AUGUST
Zudem bieten wir auch 1x monatlich Kellergespräche als offener Dialog an mit religionsphilosophischen Fragestellungen, mit ermutigenden Einsichten rund um Glaube, Kirche und was das Leben prägt und trägt.
Jeweils monatlich Donnerstagabend, 20 Uhr im Keller des Pfarrhauses.
Diesmal beschäftigen wir uns mit der Frage, woher dass es kommt, dass es im Tierreich und bei den Menschen Rivalität, Kampf und Tod gibt im Miteinander und welche religions-philosophischen und naturwissenschaftlichen Modelle dies aufnehmen, verarbeiten und zu erklären versuchen. Es wird spannend und wir freuen uns auf einen bewegten, persönlichen Austausch nach der Sommerpause!
Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch, vertiefte Gemeinschaft und erhellende Antworten.
Anmeldung bei Pfr. Andy Jecklin, per Mail oder WhatsApp
RÜCKBLICK - FREITAGABEND, 10. April - Öffentlicher Vortragsabend
zum Thema: Die Ostergeschichten des Neuen Testaments - Was sie uns sagen können.
Prof. Dr. Jörg Lanckau, im Rahmen der Kellergespräche, Glaube mit Tiefgang, Jenaz
UND als Teil des Evangelischen Theologiekurses Graubünden.
Hier zum nochmaligen Mithören der Zoom-Zusammenschnitt:
Kenncode: *J42G9pk
Kellergesprächsabende
jeweils 1x monatlich am Donnerstagabend 20.00-21.30h: Die konkreten Monats-Termine zu den Keller-Gesprächen im Pfarrhaus entnehmen Sie bitte hier auf unserer Homepage. Analog zu der Bibel und den 12 Jüngern ist die Platzzahl an der grossen Tafel auf 12 Personen beschränkt, Anmeldung erforderlich.
Ich freue mich auf tiefgründige Begegnungen in Gemeinschaft bei den Kellergesprächen!
Unsere Kirche - mitten drin unter den Menschen
Wir wollen eine volksnahe Kirche sein, wie Pfr. Andy Jecklin an der Osterpredigt 2025 zu den Emmaus-Jüngern gepredigt hat. Mit Weg-Geschichten, im Unterwegssein, persönlich und auf nahbarerer Augenhöhe. Wir wollen offen sein für Begegnungen mit Christus und den Fragen, Zweifeln und Nöte der Menschen von heute.
Damit die Kirche ein einladender und leuchtender Blickpunkt wird im Alltag unserer Gesellschaft.
Die Kirchgemeinde Jenaz/Buchen war dabei am Brüel-Fescht 2024 - Schön wars!
Hier in unserem Kalender-Archiv einige Eindrücke ODER unter https://www.xn--brel-fescht-uhb.ch/
News
Newspause: Entspannt in den Sommer – mit den wichtigsten Informationen im Gepäck
«Wort zum Sonntag»: Sonntag in der Waschküche
Medien: Igor Levit und Danger Dan vom ZDF ausgebremst
Spektakulärer Fund: Zwei neue Augustinus-Predigten entdeckt
Umwelt: Veganes Kochbuch will Kirchgemeinden inspirieren
Türkei: Touristen wegen Bibellesung in Hagia Sophia festgenommen
Krieg in der Ukraine: Schweizer Online-Börse soll Infrastruktur-Spenden in die Ukraine vereinfachen
Deutschland: Nachwuchs für Jens Spahn via Leihmutter, ein Ethiker übt Kritik
Katholische Kirche: Piusbruderschaft rekurriert gegen Verbannung durch Papst
Seelsorge: Internationales Konsortium verfasst DIN-Norm zu Spiritual Care
Medizin: Frankreich erlaubt Sterbehilfe für Schwerkranke mit Auflagen
Lesestoff: Fünf Bücher, die den Sommer bereichern
Wehrpflicht: So erlebten Pfarrpersonen die Armee
Krieg in der Ukraine: EU-Staaten einigen sich auf Verlängerung des Schutzes für Ukrainer
Fussball: Der Ball der «Hand Gottes» kommt unter den Hammer
Kirchengebäude: Neue Firma vereint Wissen zu Kirchturmtechnik
Ebola-Epidemie: «Die Epidemie verstärkt die Armut im Kongo»
Israel: Gesetz zu Tora-Studium verschärft Wehrdienst-Krise
Abstimmung: Christliche Koalition gegen neue Atomkraftwerke
Migration: Erneut Toter bei ICE-Einsatz
Kirche Jenaz und kirchliches Leben
Im Kircheninneren zeichnet sich der Chor durch ein Sterngewölbe und eine Sakramentsnische mit Stilmerkmalen der Spätgotik aus. Die Orgel ist neueren Datums, sie wurde 1957 gefertigt. Sie korrespondiert im Kirchenraum mit dem zentral in den Chor eingefügten Taufstein. Auf diesem wird nach reformierter Bündner Sitte auch das Abendmahl gefeiert.
Jahresrückblick 2024
Hier finden Sie den Jahresrückblick 2024
Einmal verfasst von unser Kirchenvorstandspräsidentin, Anita Kasper-Niggli,
von unserem Pfarrer, Andy Jecklin und aus der Arbeit der Kinderkirche von Evi Reimann
Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr mit schönen Momenten als Kirchgemeinde!
Das Jahr 2024 in Bildern finden Sie DEMNÄCHST unter Rückblick 2024 - Viel Vergnügen!
Jahresrückblick 2023
Hier finden Sie den Jahresrückblick 2023
Einmal verfasst von unser Kirchenvorstandspräsidentin, Anita Kasper-Niggli
und hier noch von unserem Pfarrer, Andy Jecklin
Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr mit schönen Momenten als Kirchgemeinde!
Das Jahr 2023 in Bildern finden Sie unter Rückblick 2023 - Viel Vergnügen!